Digitale Art - Computerkunst – meine Neugierde, was man so alles mit dem neuen Computer machen kann, führte mich schnell zur digitalen Kunst. Die zahllosen und unerschöpflichen Chancen in der Computerkunst übten und üben für mich einen faszinierenden Reiz aus.
Ich begann vor etwa sechs Jahren mit dem Computer zu experimentieren. Der anfangs spielerische Umgang mit den 3D Programmen führte mich schnell zu den professionellen Programmen Bryce und Poser. Schnell erkannte ich: Computer und Kunst sind kein Widerspruch, sondern eine neue phantastische Möglichkeit des Ausdruckes, der in die Welt der Kunst Einzug gehalten hat.
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Digitale KunstDie Idee Computer für das künstlerisches Schaffen zu verwenden, entstand sehr früh. Max Bense veröffentlichte 1951 in der Zeitschrift Merkur eine Analyse des Computers ENIAC unter dem Titel "Kybernetik oder die Metatechnik einer Maschine". Nach einem Intermezzo an der Universität Jena kam Bense zur Technischen Hochschule Stuttgart, wo er Philosophie und Wissenschaftstheorie lehrte und über "Ästhetik und Computerprogrammierung" forschte. Seine Arbeiten über den Computer gelten heute als Grundlagen der Computerkunst. 1965 eröffnete Max Bense die weltweit erste Ausstellung der Computerkunst in seiner Studiengalerie in Stuttgart mit Werken von Georg Nees. Mittlerweile ist der digitale Künstler in der Lage, dank moderner Hard- und Software ein Bild zu erstellen, dass von einem gemalten nicht oder kaum zu unterscheiden ist. Der Facettenreichtum digital erstellter Kunst ist durchaus gleichwertig mit gemalter. Der Einsatz elektronischer Technik ist zwar ein unübliches, aber dennoch für die Computerkunst ein ebenso ‚normales‘ Werkzeug wie beispielsweise Pinsel und Farbe für den Maler oder Hammer und Meißel für den Bildhauer. Wie Herbert W. Franke schon so treffend sagte, hat der Computer auch in der bildenden Kunst ein neues Zeitalter eingeläutet – ganz still und leise -bereits vor rund 50 Jahren! Doch erst heute, im 21. Jahrhundert, sind wir endlich zugänglicher, wissbegieriger und auch bereit für die neue Art der künstlerischer Arbeitsweise.
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